Französische Apostel kritisieren Vorschlag zu Bioethikreform


Ende Januar befasst sich Frankreichs Senat mit der Reform des Bioethikgesetzes. Damit soll unter anderem künstliche Befruchtung für lesbische Paare erlaubt, die Forschung an Embryonen ausgeweitet werden. Die Bischöfe im Land äußern Vorbehalte.

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„Kein Mensch darf einen anderen wie ein Objekt behandeln“, lautet die Überschrift einer am Montag in Paris veröffentlichten Stellungnahme der Bischofskonferenz. Darin betonen die Geistlichen, dass der Respekt vor dem Leben bei dem Gesetzesvorhaben Priorität haben sollte.

Der Senat hatte den Gesetzesvorschlag zuletzt dahingehend erweitert, dass Präimplantationsdiagnostik auch auf Chromosomenabweichungen ausgeweitet werden kann. Damit könnten Paare künftig entscheiden, Embryos mit Down-Syndrom nicht einpflanzen zu lassen.

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