Altern weibliche Gefäße schneller?


Das Geschlecht bestimmt mit, für welche Erkrankungen wir anfällig sind und wie sich bestimmte Leiden äußern. Das gilt auch für die Gesundheit von Herz und Gefäßen, wie Studien zeigen. Forscher haben in diesem Zusammenhang nun eine überraschende Beobachtung gemacht: Ihre Analysen von Blutdruckmessungen legen nahe, dass Frauen schon früher im Leben Bluthochdruck entwickeln und ihre Gefäße schneller altern als die von Männern. Diese Unterschiede könnten nach Ansicht des Teams erklären, warum das weibliche Geschlecht mitunter anfälliger für bestimmte kardiovaskuläre Leiden ist.

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Das Herz ist der wohl wichtigste Muskel unseres Körpers. Tagtäglich ist es im Einsatz, um Blut zu Zellen und Geweben zu pumpen und sie mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Mit zunehmendem Alter macht sich diese Dauerbelastung unseres Pumporgans jedoch bemerkbar: Das Herz wird schwächer und entwickelt Erkrankungen. Grundsätzlich sind sowohl Frauen als auch Männer von diesem Prozess betroffen. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Alterung von Herz und Gefäßen gibt. So werden männliche Herzen im Laufe der Zeit schwerer, weibliche dagegen nicht. Und auch das Risiko für Herzversagen, -infarkt oder Schlaganfall ist bei Männern im Alter anders ausgeprägt als bei Frauen.

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