Gemeinde kritisiert Beendigung eines Kirchenasyls durch Behörden


Nach der Auflösung eines Kirchenasyls in Gelsenkirchen durch die Ausländerbehörde hat sich die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Gelsenkirchen-Buer besorgt über Perspektive des jungen Mannes aus Afghanistan geäußert.

evangelisch.de

Der Mann befinde sich derzeit in einem geschlossenen Camp in Dänemark, sagte Pastor Manuel Linke am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir befürchten, dass er direkt nach Afghanistan abgeschoben wird“, sagte er. Am Montag hatte die Ausländerbehörde der Stadt Gelsenkirchen einen jungen Mann aus Afghanistan aus dem Kirchenasyl von Räumlichkeiten der Gemeinde herausgeholt und über den Flughafen Frankfurt am Main abgeschoben.

Es wäre wichtig, dass der junge Mann einen Folgeantrag stellen könne, erklärte der Pastor. Das sei jedoch aufgrund seiner aktuellen Situation nicht möglich, da er keine juristische Unterstützung vor Ort habe.

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