Bundestag will Kampf gegen Kindesmissbrauch verbessern: Spürnasen im Internet

Bild von Jan Vašek auf Pixabay

Der Bundestag hat schärfere Regeln beim Vorgehen gegen Kinderpornografie im Internet beschlossen. Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßte vor allem die geplanten Maßnahmen gegen das sogenannte Cybergrooming als guten ersten Schritt.

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Polizeibeamte können nun unter strengen Auflagen computer-generiertes, kinderpornografisches Material verwenden, um Straftäter besser zu verfolgen. In kinderpornografischen Chatrooms werde häufig derartiges Material als sogenannte Keuschheitsprobe verlangt, heißt es in der Begründung im Gesetzentwurf.

Versuch des Cybergroomings soll strafbar werden

Zudem soll auch der Versuch des sogenannten Cybergroomings strafbar wird. Cybergrooming – das Ansprechen von Kindern im Internet mit dem Ziel, sexuelle Kontakte anzubahnen – ist bereits strafbar, allerdings nicht, wenn der Täter zwar glaubt, es mit einem Kind zu tun zu haben, tatsächlich aber mit einem Erwachsenen kommuniziert – oder mit einem Elternteil oder einem Ermittler.

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