EU kürzt Hilfsgelder für Türkei


Die EU hat eine Kürzung der Hilfsgelder für die Türkei beschlossen, womit jetzt 75 Prozent der ursprünglich vorgesehenen Zuweisungen gestrichen sind. Die Gasbohrungen vor der Küste Zyperns und die Militäroperation in Nordostsyrien wurden als Gründe angegeben.

Neue Zürcher Zeitung

Die EU hat die Hilfsgelder für die Türkei in diesem Jahr einem Medienbericht zufolge drastisch zusammengestrichen. Gründe seien der Gasstreit mit der Türkei im Mittelmeer und die Militäroffensive Ankaras in Syrien.

Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) unter Berufung auf ein Schreiben des EU-Aussenbeauftragten Josep Borrell an das Europäische Parlament. Von den Kürzungen unberührt bleiben die Zahlungen, die die EU im Rahmen des Flüchtlingsabkommens an die Türkei leistet. Die EU habe eine weitere Kürzung der Hilfsgelder beschlossen, so dass für 2020 jetzt 75 Prozent der ursprünglich vorgesehenen Zuweisung gestrichen seien, heisst es in dem Schreiben Borrells.

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