Kirchengemeinde Wittenberg berät zu antisemitischer Schmähplastik


Wenige Tage vor dem Start des Berufungsprozesses über die antisemitische Schmähplastik an der Stadtkirche in Wittenberg hat sich die evangelische Kirchengemeinde mit einer Erklärung zu Wort gemeldet.

evangelisch.de

Ein Gericht hat entschieden, dass die sogenannnte „Judensau“ an Martin Luthers Kirche in Wittenberg hängen bleiben darf.

In dem am Samstag veröffentlichen dreiseitigen Schreiben drückt die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ihr Bedauern aus, dass sich Menschen von der Sandsteinplastik „Judensau“ verletzt und beleidigt fühlen. Die Kirchengemeinde sei offen für neue Wege und wolle die „Stätte der Mahnung“ weiterentwickeln. Dabei solle der Aspekt der christlich-jüdischen Versöhnung gestalterisch zum Ausdruck kommen. Man sei dazu bereits im Gespräch mit jüdischen Vertretern.

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