Theologen fordern innerkirchliche Auseinandersetzung mit der AfD


Die Theologieprofessorin Marianne Heimbach-Steins hat die Katholiken dazu aufgefordert, sich in der Diskussion über den Umgang mit der AfD auch mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen in der katholischen Kirche selbst auseinanderzusetzen.

evangelisch.de

In der Debatte bestehe manchmal die Gefahr, „dass wir nur nach außen gehen“, sagte die Leiterin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster am Samstag in Frankfurt am Main auf der Tagung „Kirche, Theologie und AfD“. Die katholische Theologin betonte, dass auch die innerkirchliche Diskussion „besonders wichtige Aufmerksamkeit“ verlange. Nötig sei dazu eine theologische und politische Positionierung.

Hubert Wissing vom Generalsekretariat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) plädierte dafür, in der innerkirchlichen Diskussion „die Gesprächsfäden nicht zu früh zu kappen“. Das ZdK stehe in der großen Verantwortung, die Katholiken in Deutschland möglichst breit zu repräsentieren, sagte der Leiter der ZdK-Arbeitsgruppe „Kirche und Gesellschaft“.

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