Malaysia schickt illegal importierten Plastikmüll zurück


Malaysia hat laut Zeitungsberichten seit Mitte vergangenen Jahres mehr als 150 Container mit rund 3.800 Tonnen illegal eingeführtem Plastikmüll in die Herkunftsländer zurückgeschickt.

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Die Abfälle seien überwiegend nach Frankreich und Großbritannien verschifft worden, die übrigen unter anderem in die USA, Kanada, Spanien und Hongkong, meldete die Zeitung „Malay Mail“ am Montag unter Berufung auf Umweltministerin Yeo Bee Yin. Für die Rückführung habe ihr Land nichts bezahlt, betonte die Politikerin.

Im vergangenen Jahr hatte die Ministerin erklärt, dass Malaysia „nicht die Müllhalde der Welt“ sein wolle und daher konsequent alle illegalen Plastikabfälle zurückschicke. In Kürze würden weitere 110 Container mit Plastikmüll – davon gut die Hälfte aus den USA – in die Ursprungsländer gesandt, kündigte sie dem Bericht zufolge an. Von den fast 400 Recycling-Firmen im eigenen Land, die Polizei, Zoll und andere Behörden untersucht hätten, seien 218 als illegal ausgemacht und geschlossen worden.

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