Ohne Ausländer wäre die Pflege zusammengebrochen


Eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Die Zahl der Altenpflegekräfte aus dem Ausland steigt. Dabei kommen fast 60 Prozent der zuletzt Eingewanderten aus Nicht-EU-Staaten, vor allem aus dem Westbalkan.

MiGAZIN

Die Zahl der Altenpflegekräfte aus dem Ausland ist seit 2013 um rund 50.000 gestiegen. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die dem MiGAZIN vorliegen. Demnach waren zum Stichtag 31. März 2013 gut 30.000 ausländische Kräfte in der Altenpflege tätig. Ende März des laufenden Jahres gab es knapp 80.000 ausländische Altenpflegekräfte. Davon waren rund 50.000 als Helfer beschäftigt. Knapp 30.000 Ausländer arbeiteten als Fachkräfte, Spezialisten und Experten in der deutschen Altenpflege, wie die Statistik ausweist.

Der Ausländeranteil hat sich demnach in der Altenpflege zwischen März 2013 und März 2019 von 6,6 Prozent auf 13,2 Prozent verdoppelt. Im selben Zeitraum stieg über alle Branchen hinweg der Ausländeranteil unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland von 7,6 auf 12,1 Prozent, wie die Statistik der Bundesagentur zeigt: Im Jahr 2019 hatten von knapp 33,3 Millionen Beschäftigten etwas mehr als vier Millionen Menschen eine ausländische Staatsangehörigkeit.

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