Opfervertreter kritisiert "innerkirchliche Schweigekultur"


Der Sprecher der Missbrauchsopfer-Initiative „Eckiger Tisch“, Matthias Katsch, kritisiert eine „Schweigekultur“ innerhalb der katholischen Kirche.

Süddeutsche Zeitung

Matthias Katsch, Sprecher des Betroffenenverbandes „Eckiger Tisch“. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

„Die Tatsache, dass niemand für die zahllosen Verbrechen von Priestern und ihren bischöflichen Beschützern an Kindern und Jugendlichen juristisch belangt werden wird, ist schwer erträglich“, sagte er am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Zahlen aus Bayern. Dort ist knapp anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche keine einzige Anklage erhoben worden. Bis auf vier Ermittlungen, die noch laufen, wurden alle eingestellt, wie aus Zahlen der Generalstaatsanwaltschaften hervorgeht.

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