Protest und Jubel wegen Erdoğan


Am Rande der Libyen-Konferenz nimmt der türkische Präsident ein Bad in der Menge und geht den demonstrierenden Kurden aus Weg.

Plutonia Plarre | taz

Das Ritz Carlton am Potsdamer Platz gleicht einer Festung. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist dort abgestiegen. Im Regierungsviertel sieht es nicht anders aus: Absperrgitter, Polizeiwagen, Räumfahrzeuge der Bundespolizei, davor mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten, auf den Dächern Scharfschützen. Rund 4.500 Polizisten sind am Sonntag in Berlin im Einsatz, um die im Bundeskanzleramt stattfindende Libyen-­Konferenz zu sichern.

Am Potsdamer Platz haben sich rund 200 Erdoğan-Anhänger versammelt. Sie schwenken die rote türkische Nationalflagge mit weißem Halbmond und Stern. Auffällig viele Frauen, fast alle tragen ein Kopftuch, sind darunter; auch Kinder springen herum. Alle wirken wie im Fieberrausch. Warum sie da sind? „Weil wir Erdoğan lieben“, sagt eine Frau und strahlt. „Wir wollen ihn begrüßen.“

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