Wie „kalt“ ist die Dunkle Materie?


Subtile Signale: Forscher haben die „Temperatur“ der Dunklen Materie näher eingegrenzt – und dadurch eine neue Untergrenze für die Masse und kinetische Energie der geheimnisvollen Dunkle-Materie-Teilchen ermittelt. Dafür analysierten sie subtile Veränderungen im Lichtfluss ferner Quasare, die durch Dunkle Materie verursacht werden. Das Ergebnis bestätigt zwar das gängige „Cold Dark Matter“-Modell – schließt aber auch eine „warme“ Dunkle Materie nicht komplett aus.

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Astronomen haben die „Temperatur“ der Dunklen Materie näher eingegrenzt – mithilfe des von Gravitationslinsen verzerrten und verstärkten Lichts ferner Quasare. © NASA/ ESA, STScI

Obwohl die Dunkle Materie überall im Kosmos präsent ist, ist noch immer völlig unbekannt, woraus sie besteht. Klar scheint nur, dass es sich um Teilchen handeln muss, die über die Schwerkraft mit normaler Materie interagieren, aber sonst so gut wie gar nicht. Nach dem gängigen „Cold Dark Matter“-Modell sollen diese Teilchen massereich und eher „kalt“ sein – kalt bedeutet hier eine im Verhältnis zur Lichtgeschwindigkeit langsame Bewegung. Als vielversprechendste Kandidaten dafür gelten die „Weakly Interacting Massive Particles“ (WIMP), aber auch „Strongly Interacting Massive Particles“ (SIMP).

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