Forscher der Uni Ulm haben den Zusammenhang von Alter, Parteienpräferenz und anderen Merkmalen mit der Nutzung von Nachrichtenquellen untersucht.
Andreas Wilkens | heise online
Nicht- und AfD-Wähler sowie Unterstützer von kleinen Parteien, die üblicherweise unter „sonstige“ summiert werden, nutzen die wenigsten Nachrichtenquellen. Sie könnten somit in einer Blase gefangen sein, haben Psychologinnen und Psychologen der Universität Ulm durch eine Umfrage ermittelt. Insgesamt hätten junge Menschen, die sich ausschließlich über Newsfeeds sozialer Medien informieren, ein vergleichsweise hohes Risiko, in eine Filterblase oder Echokammer zu geraten.
Personen, die die AfD, eine sonstige Partei oder gar nicht wählen, hatten in der Umfrage unter 1861 Personen die niedrigste Anzahl konsumierter Nachrichtenquellen angegeben. Im Vergleich zu anderen Probanden hätten AfD-Wähler zudem die höchsten Werte bei autoritären Einstellungen aufgezeigt, heißt es aus Ulm.