EKD legt Arbeitshilfe zum Gespräch mit Konfessionslosen vor – Fernab von Religion


Die Evangelische Kirche in Deutschland will ihre religiöse Bildungsarbeit stärker auf das veränderte gesellschaftliche Umfeld einstellen und das Gespräch mit Konfessionslosen suchen. Dafür hat sie am Montag eine Arbeitshilfe vorgelegt. 

DOMRADIO.DE

Unter dem Titel „Religiöse Bildung angesichts von Konfessionslosigkeit – Aufgaben und Chancen“ hat die EKD-Kammer für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend dazu am Montag in Hannover eine Arbeitshilfe vorgelegt. Sie richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiter in diesem Arbeitsfeld und stellt nach EKD-Angaben erstmals die Gründe und Hintergründe von Konfessionslosigkeit systematisch in den Mittelpunkt.

„Menschen erreichen, für die christliche Religion nicht selbstverständlich ist“

In Deutschland gehört gut ein Drittel der Bevölkerung keiner Kirche oder Religionsgemeinschaft an; in Ostdeutschland sind es sogar zwischen 70 und 90 Prozent. Die EKD sehe sich daher „vor der Herausforderung, mit religiöser Bildungsarbeit und kirchlichem Handeln eine große Zahl von Menschen zu erreichen, für die christliche Religion nicht selbstverständlich ist“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

weiterlesen