Regierungsnahe Kommission: Kein Völkermord an Rohingya in Myanmar


Eine von Myanmars Regierung eingesetzte Kommission hat den Vorwurf eines Völkermordes an den Rohingya zurückgewiesen. Zwar hätten im westlichen Rakhine-Staat Kriegsverbrechen und andere schwere Menschenrechtsverletzungen stattgefunden, erklärte das Gremium am Montag.

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Es gebe jedoch keine ausreichenden Belege dafür, dass die Gräuel, an denen auch einige Sicherheitskräfte beteiligt waren, mit der Absicht verübt wurden, Muslime oder andere religiöse und ethnische Gruppen zu vernichten. Der vollständige Bericht wurde noch nicht veröffentlicht.

Publik wurden diese Ergebnisse kurz vor einem Entscheid des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag. Am Donnerstag will dieser darüber befinden, ob Myanmar Maßnahmen ergreifen muss, um die systematische Gewalt gegen die Rohingya zu stoppen.

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