Alte Medikamente als neue Krebsmittel?

Bild von Arek Socha auf Pixabay

Überraschende Wirkung: Viele bewährte Medikamente eignen sich womöglich auch als Mittel gegen Krebs. Bei der Fahndung in einer Wirkstoff-Datenbank haben Forscher fast 50 Verbindungen identifiziert, die bestimmte Tumorzellen töten können – darunter Cholesterinsenker, Entzündungshemmer und Medikamente gegen Alkoholabhängigkeit. Diese „alten Bekannten“ könnten demnach der Schlüssel zu neuen Krebsmedikamenten sein.

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Manche Medikamente können mehr als das, wofür sie eigentlich entwickelt wurden. Solche unerwarteten Wirkungen stellten Wissenschaftler etwa bei Aspirin fest. Als Folge wird das Mittel heute nicht mehr nur gegen Kopfschmerzen, sondern auch zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall verschrieben. Ein weiteres Beispiel ist das ursprünglich als Blutdrucksenker gedachte Viagra, das Männern mit Erektionsproblemen, aber auch lungenschwachen Frühchen hilft oder Bergsteiger vor der Höhenkrankheit schützt. Das weit verbreitete Diabetesmittel Metformin hat sich dagegen inzwischen einen Namen als potenzieller Krebshemmer gemacht.

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