Wie Trump im Wahljahr Katholiken mobilisieren will


US-Katholiken haben 2016 mehrheitlich Donald Trump gewählt. Laut Umfragen waren es vor allem weiße, männliche und ältere Gläubigen. Im Wahljahr 2020 erinnert sich der Präsident an ihre Unterstützung. Denn für seine Wiederwahl braucht er ihre Stimmen.

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Während die Führer der Evangelikalen im Weißen Haus ein und aus gingen, hielt US-Präsident Donald Trump die Katholiken in seinen ersten drei Amtsjahren auf Distanz. Darin spiegelt sich auch das schwierige Verhältnis zwischen ihm und der katholischen Kirche wider. Anders als unter den Evangelikalen, die zu den treuesten Anhängern des Präsidenten zählen, gehen die Meinungen bei den Katholiken weit auseinander.

Je weißer, männlicher und älter die Gläubigen, desto wahrscheinlicher ist laut Umfragen, dass sie Trump wählen. Unter den Latinos, Frauen und jungen Katholiken ist es genau entgegengesetzt. Die einen preisen die Positionen des Präsidenten zu Abtreibung und Religionsfreiheit, die anderen beklagen seine harte Haltung gegen Flüchtlinge und offenen Rassismus.

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