Terror-Unterstützung? Strafanzeige gegen Islamisches Zentrum Hamburg


Das Märtyrer-Gedenken im schiitischen Gebetshaus veranlasste den CDU-Bürgerschaftskandidaten Ali-Ertan Toprak zu einer Anzeige wegen des „Tatbestands der Unterstützung von Terroristen als Einzelpersonen und von terroristischen Vereinigungen“.

Birgit Gärtner | mena-watch

Die „Blaue Moschee“ des Islamischen Zentrum Hamburg (© Imago Images / Future Image)

Damit legte der kurdisch-stämmige Bürgerschaftskandidat einen fulminanten Wahlkampfauftakt hin: Seit langem warnt Ali-Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, vor den Aktivitäten des IZH, das Mitglied im Rat der Islamischen Gemeinschaften (SCHURA) Hamburg, im Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V. sowie der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGD) ist.

Toprak war u.a. Teilnehmer und Redner bei der Gegendemonstration iranischer Oppositioneller zu der Gedenkveranstaltung für Qasem Suleimani in der vergangenen Woche vor der, auch „Blaue Moschee“ genannten, schiitischen Versammlungs- und Gebetsstätte an der Hamburger Außenalster und fühlt sich eigenen Angaben zufolge „der iranischen Opposition eng verbunden“. Außerdem ist er einer der engagiertesten Verfechter des Beschlusses der Hamburger CDU, die Staatsverträge mit den Islamischen Verbänden in Hamburg, u. a. der SCHURA, in der das IZH einen der drei Vorsitzenden stellt, umgehend zu kündigen. Nun zeigte er, dass es sich dabei nicht um bloße Lippenbekenntnisse handelt.

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