Erzbistum fordert: Versicherung soll Missbrauchsentschädigungen zahlen


Missbrauchsopfer zu entschädigen, kostet auch die Kirche in Kanada eine Menge Geld. Das will ein Erzbistum von seinen Versicherungen zurückbekommen. Die sträuben sich – die Fälle landen nun vor Gericht.

katholisch.de

Das Erzbistum Ottawa hat drei Versicherungsgesellschaften verklagt, damit sie bereits geleistete Missbrauchsentschädigungen erstatten. In den Zivilverfahren geht es um Taten, die bis 1971 zurückreichen, berichtet der „Ottawa Citizen“ am Mittwoch. Da einige der Fälle außergerichtlich geklärt wurden, ist die genaue Zahl der Täter nicht klar – und die Diözese hat auch nicht vor, sie zu veröffentlichen.

In ihrer Forderung an die Versicherungen stützt sich die Kirche in Ottawa auf jahrzehntealte Verträge, in denen abgemacht sei, dass die Versicherung „jederlei Kosten“ („any costs“) in Bezug auf Missbrauchsfälle tragen müsse. Die Versicherungen argumentieren, dass es sich bei kriminellen Vergehen um absichtliche Taten handle, die von den Verträgen nicht abgedeckt seien.

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