Schlimmerer Schnupfen durch Luftverschmutzung?


Eine laufende Nase, Niesattacken und geschwollene, entzündete Schleimhäute: Der Schnupfen ist jetzt im Winter eine weitverbreitete Plage. Doch wie schlimm es einen dabei trifft, hängt nicht nur von der persönlichen Disposition ab – auch die Luftverschmutzung spielt eine Rolle, wie nun eine Studie in 17 europäischen Städten enthüllt. Demnach verstärkt ein erhöhter Feinstaubgehalt der Luft vor allem die Verstopfung der Nase sowie das Niesen und die Reizung der Schleimhäute. Eine hohe Belastung mit Stickoxiden fördert dagegen eher das Laufen der Nase. Nach Angaben der Forscher lässt dies auch erste Schlüsse über die Mechanismen dieser Effekte zu.

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Frau mit Schnupfen (Bild: Dragana991/ iStock)

Es trifft fast jeden: Zwischen 20 und 50 Prozent der Weltbevölkerung leiden in diesem Moment wahrscheinlich an einem Schnupfen. Verursacher dieser fachsprachlich als Rhinitis bezeichneten Nasenschleimhautentzündung sind meist Rhinoviren – hochansteckende, aber in der Regel harmlose Erkältungserreger. Typischerweise macht sich der Schnupfen zunächst durch eine ständig laufende Nase und Niesanfälle bemerkbar. Später kommen meist geschwollene Nasenschleimhäute und eine durch zähen Schleim verstopfte Nase dazu. Wie schwer diese Symptome ausfallen, ist dabei allerdings individuell unterschiedlich. So scheint unter anderem Kälte die Infektion und die Vermehrung der Rhinoviren in den Atemwegen zu begünstigen, aber auch Raucher erkranken meist schwerer als Nichtraucher. Letzteres führen Forscher darauf zurück, dass die Zellen der Atemwege mit der gleichzeitigen Reaktion auf die Giftstoffe des Rauchs und der Tätigkeit der Viren überfordert sind.

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