Kreuz ohne Haken: Wie sich Kirchen vom rechten Rand abgrenzen


Die großen Kirchen positionieren sich klar gegen Rechts, Bischöfe sind hier sehr deutlich. Die tägliche Basisarbeit ist mitunter dennoch schwierig: Pfarrer treffen schon mal auf Gemeindemitglieder, die neben dem Kreuz ein Hitler-Porträt hängen haben.

Michael Hollenbach | BR24

Teilnehmer einer Demonstration protestieren am 21.10.2015 in Erfurt (Thüringen) gegen eine Kundgebung der AfD. © dpa

Die katholische wie auch die evangelische Kirche spricht sich in ihren Papieren und Stellungnahmen klar gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus aus. Die Aussagen Ihrer Bischöfe sind zu diesem Thema mehrheitlich sehr deutlich. Auf Gemeindeebene ist die Sache allerdings nicht mehr ganz so klar.

Kritik: Pfarrer weichen Rechtspopulismus oft aus

Wenn bei Feiern rechte Sprüche gemacht werden oder es um rechtspopulistische Provokationen gehe, dann erlebe sie unter ihren Pfarrerskollegen leider in der Öffentlichkeit oft eine ausweichende Haltung, erzählt Jadwiga Mahlig. Sie ist evangelische Pfarrerin im ostsächsischen Schleife und positioniert sich klar gegen rechte Tendenzen.

Auch in Bayern gibt es dieses Lavieren gegenüber dem Rechtspopulismus, sagt Martin Stammler, Projektleiter des katholischen Kompetenzzentrums Demokratie und Menschenwürde (kdm) in Nordbayern. Eingerichtet wurde dieses Zentrum von der Freisinger Bischofskonferenz.

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