Wachablösung bei der Berliner AfD?


Drei Mal musste die Vorstandswahl bereits verschoben werden. Für das nächste Mal hält sich Notvorstand Nicolas Fest eine Kandidatur offen.

Robert Kiesel | DER TAGESSPIEGEL

Nach Verschiebung des Parteitags musste die Berliner AfD einen Notvorstand einsetzen. An dessen Spitze: Nicolas Fest.Foto: promo

Plötzlich ging alles ganz schnell: Nachdem der bisherige AfD-Landes-Chef Georg Pazderski Anfang vergangener Woche angekündigt hatte, für den Posten nicht mehr zur Verfügung zu stehen, schuf das Landesschiedsgericht der Partei Fakten. Statt Pazderski führt den am Freitag neu eingesetzten Notvorstand nun Nicolaus Fest an, seit Mai EU-Abgeordneter der Berliner AfD.

Neben ihm sitzen mit den Bezirksvorsitzenden Rolf Wiedenhaupt (Reinickendorf), Andreas Otti (Spandau) und Karsten Frank (Tempelhof-Schöneberg) drei weitere neue Mitglieder in dem Gremium. Vom alten Tableau sind nur noch Schatzmeister Frank-Christian Hansel und die bisherige Co-Vorsitzende Jeannette Auricht übrig.

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