Dodo Spahn in gefährlicher Nähe zu einem der größten Antiabtreibungsvereine


Einer der größten Antiabtreibungsvereine postet ein Foto seiner Vorsitzenden. Darauf noch zu sehen: Gesundheitsminister Jens Spahn.

Patricia Hecht | taz

Sie stehen eng beieinander und lächeln freundlich-beschwingt in die Kamera: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für alle (ALfa), Cornelia Kaminski. Die ALfa postete das Foto am 25. Januar auf Facebook, dazu die Worte: „Beim Künzeller Treffen der CDU Hessen in Fulda: ein gutes Gespräch.“

Die ALfa ist einer der wichtigsten Vereine der sogenannten Lebensrechtsbewegung in Deutschland, eigenen Angaben zufolge hat er rund 11.000 Mitglieder. Schwangerschaftsabbrüche seien „mit großem Abstand die häufigste Todesursache der Welt“, heißt es auf der Website des Vereins. „Pro Sekunde sterben so ein bis zwei Kinder vor ihrer Geburt.“ Weitere Positionen betreffen etwa Sterbehilfe, die die ALfa ebenfalls ablehnt. Nach dem Facebook-Post der ALfa zu urteilen ging es beim Gespräch von Kaminski und Spahn um dieses Thema.

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