Steigender Meeresspiegel führt zu wirtschaftlichen Einbußen


Vor allem China, Indien und Kanada dürfte der Anstieg im Lauf des Jahrhunderts teuer zu stehen kommen

DERSTANDARD

Die in Folge des Klimawandels steigenden Meeresspiegel könnten die wirtschaftlich starken G20-Staaten im Laufe dieses Jahrhunderts teuer zu stehen kommen. Die größten Einbußen beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) seien einer Studie österreichischer Forscher im Fachblatt „Environmental Research Communication“ zufolge in China, Indien und Kanada zu erwarten.

Die Wissenschafter haben sich im Rahmen ihrer Untersuchung mit der Frage befasst, wie sich das Steigen der Ozeane unter bestimmten Annahmen auf die Infrastruktur und Wirtschaftsleistung der 20 ökonomisch wichtigsten Staaten der Erde (G20) auswirken. Dabei gingen sie entweder davon aus, dass das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens, die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts auf weniger als zwei Grad Celsius über dem Niveau vor der Industrialisierung zu begrenzen, erfüllt wird oder nicht.

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