Buchstäblich coole Schmetterlingsflügel


Schmetterlingsflügel sind keineswegs leblose Flugmembranen, wie man meinen könnte: In den filigranen Strukturen steckt aktives Zellgewebe – und das muss vor Überhitzung geschützt werden, wie eine Studie verdeutlicht: Forscher haben clevere Verhaltensweisen der Insekten und raffinierte Strukturen entdeckt, die zur Kühlung der Flügel führen. Neben der biologischen Bedeutung könnten die entsprechenden Oberflächen-Merkmale auch der Entwicklung von Materialien zur Strahlungskühlung dienen, sagen die Forscher.

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Infrarotaufnahmen von Schmetterlingen: Die hellen Bereiche sind mit der Fähigkeit zur Strahlungskühlung verknüpft. (Bild: Nanfang Yu und Cheng-Chia Tsai / Columbia Engineering)

In unseren Haaren und Fingernägeln oder auch in Vogelfedern steckt abgesehen von ihren Bildungsbereichen kein lebendes Gewebe. Doch für die Flügel der Schmetterlinge gilt das nicht, wie Untersuchungen bereits gezeigt haben: Weite Teile dieser Gewebe werden von Blutgefäßen und Nerven durchzogen und enthalten aktive Zellen. Bei männlichen Falten sitzt sogar ein Organ im Flügel: Es besteht aus Drüsenzellen, die Duftstoffe abgehen, die der Partnerfindung dienen. Für die Sauerstoffversorgung dieser Bereiche sorgt zudem ein feines Netzwerk aus Luftröhrchen im Flügel – die sogenannten Tracheen.

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