„Grünes“ Plastik aus Biomüll


Nylons aus Holzabfällen?: Auf der Suche nach neuen, nachhaltigen Plastiksorten, die nicht auf Erdöl basieren, sind Forscher nun fündig geworden. Sie entwickelten völlig neue Polyamide auf Basis der biogenen Substanz (+)-3-Caren, die als Abfallprodukt in der Zelluloseherstellung anfällt. Da sich die Eigenschaften des biobasierten Plastiks einfach steuern lassen, könnte es einen größeren Anwendungsbereich als bisheriges Polyamid finden.

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Neue Polyamide aus Bioabfällen könnten die bisherige Version aus Erdöl ersetzen © P. Stockmann / TU München

Die Welt hat ein Problem mit Plastikmüll: In den Meeren findet man ihn tonnenweise, im Einzugsgebiet von Rhein und Donau findet man Mikroplastik und selbst unsere Körper sind mit Plastik belastet. Da die meisten Kunststoffe auch noch auf dem fossilen Rohstoff Erdöl basieren, suchen Forscher seit langem nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Alternativen. Mittlerweile gibt es PET-Ersatzstoffe aus Bioabfällen und einen Ersatz für die Plastikkügelchen in Peelings, der auf Zellulose basiert.

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