Beneidenswert: Fleischfressendem Dinosaurier wuchs alle zwei Monate ein neues Gebiss


Fast wie ein Hai: Der Majungasaurus von Madagaskar hatte für jeden verbrauchten Zahn binnen kurzem Ersatz

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Mit den „Dritten“ musste sich der räuberische Majungasaurus nicht lange aufhalten – Ersatzzähne kamen im Schnelltakt. Foto: AP/Max Ortiz/Detroit News

Eine Besonderheit, die uns Säugetiere auszeichnet, sind unsere Zähne: Während die meisten Tiere nur einen Zahntypus im Maul haben, umfasst das Säugergebiss verschieden geformte Zähne, die dadurch unterschiedliche Funktionen ausüben können. Außerdem sind sie – anders etwa als bei vielen Reptilien – fest im Kiefer verankert und entsprechend stabil.

Es gibt aber auch die Strategie Masse statt Klasse, und auf die dürften viele Dinosaurier gesetzt haben. Sie nutzten ihre Zähne rasch ab, dafür wuchsen ihnen laufend neue nach. Davon wiederum können Säugetiere nur träumen: Hier sind es in der Regel nur zwei Sets von Zähnen im ganzen Leben, danach kommt nichts mehr. Ausnahmen wie die Elefanten haben in Summe zwar auch nicht mehr Zähne, aber sie verteilen deren sukzessives Durchbrechen über einige Jahrzehnte.

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