Woelki: Synodalversammlung stellt Hierarchie infrage


„Es sind eigentlich alle meine Befürchtungen eingetreten“: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki übt deutliche Kritik an der Synodalversammlung. Viele Zeichen hätten die kirchliche Hierarchie infrage gestellt – und nicht alle Meinungen seien gehört worden.

katholisch.de

Der Synodale Weg hat sich auf die Zusammensetzung seiner vier Arbeitsgruppen, der sogenannten Foren, geeinigt. Diese sollen die inhaltlichen Vorarbeiten für die künftigen Beschlüsse der rund 230 Delegierten der Synodalversammlung leisten. Es geht um vier Themen: Macht, Sexuallehre, Frauen und priesterliche Lebensform. Jeder Gruppe gehören 35 Mitglieder an. Geleitet werden sie von einem Tandem: einen Vertreter bestimmte die Deutsche Bischofskonferenz, einen das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

Zunächst hatten Delegierte Kritik daran geübt, dass jeder Arbeitsgruppe nur 30 Personen angehören sollten. Diese sollten der Synodalversammlung angehören oder von außen berufen werden. Teilnehmer beklagten, der Prozess führe zu „Delegierten erster und zweiter Klasse“.

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