Neue Hinweise auf Ursachen der einzigartigen Axolotl-Regeneration


Die Regenerationsfähigkeit des Axolotls ist legendär: Kommen ihm Gliedmaßen, Bestandteile lebenswichtiger Organe oder gar Teile seines Gehirns abhanden, wächst dem mexikanischen Schwanzlurch Ambystoma mexicanum das fehlende Gewebe einfach nach, und er ist praktisch wieder wie neu.

DERSTANDARD

Wissenschafter sind schon lange fieberhaft auf der Suche nach den genetischen Grundlagen dieser „Superkraft“, denn diese könnten zu neuen Methoden führen, um beschädigtes Gewebe auch beim Menschen wiederherzustellen.

Eine weitere Besonderheit des Axolotl ist diesen Bemühungen jedoch bisher im Weg gestanden: Die Spezies besitzt das größte Genom aller bisher sequenzierten Tiere, was es äußerst schwer macht, die für die Regeneration verantwortlichen Gene ausfindig zu machen.

Gen-Editing als Werkzeug

Nun aber haben Parker Flowers und sein Team von der Yale University in New Haven (Connecticut) einen Weg gefunden, die Komplexität des Axolotl-Genoms gleichsam zu umgehen und mindestens zwei Gene zu identifizieren, die an der Regeneration beteiligt sind.

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