Schwere Gefechte zwischen türkischer Armee und syrischen Regierungstruppen


Neun Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien kontrollieren die Aufständischen nur noch die Provinz Idlib. Präsident Bashar al-Asad ist entschlossen, auch die Region im Nordwesten zurückzuerobern.

Ulrich von Schwerin | Neue Zürcher Zeitung

In Idlib liefern sich syrische Regierungstruppen und die türkische Armee schwere Gefechte. Nachdem bei dem Beschuss eines türkischen Beobachtungspostens vier türkische Soldaten getötet worden waren, startete die türkische Armee am Montag (3.2.) einen Gegenangriff. Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, dabei seien 35 syrische Kämpfer getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von sechs Toten und mehr als 20 Verletzten. Die Türkei unterstützt die syrischen Rebellen in Nordsyrien und unterhält um Idlib zwölf Beobachtungsposten zur Überwachung einer Waffenruhe Direkte Gefechte zwischen türkischen Einheiten und den Truppen des syrischen Machthabers Bashar al-Asad sind selten.

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