Chinesische Botschaft in Berlin beklagt Rassismus


„Besorgniserregend“ findet die chinesische Botschaft jüngste rassistische Anfeindungen gegen seine Staatsbürger. Sie interveniert beim Auswärtigen Amt.

DER TAGESSPIEGEL

Die chinesische Botschaft an der Jannowitzbrücke zwischen Berlin Mitte und Friedrichshain.Foto: Mike Wolff, TSP

Die chinesische Botschaft in Berlin sieht wegen der Ausbreitung des Coronavirus mehr Fälle von Anfeindungen gegen chinesische Bürger in Deutschland. „Die jüngsten Anfeindungsfälle und die fremdenfeindlichen Äußerungen in einzelnen Medien haben nach dem Coronavirus-Ausbruch zugenommen und sind besorgniserregend“, teilte die Botschaft auf Anfrage mit.

Nach einem Angriff auf eine Chinesin in Berlin habe man sofort die Polizei kontaktiert. „Inzwischen hat die Botschaft auch beim Auswärtigen Amt interveniert und notwendige Maßnahmen gefordert, um die Sicherheit, legitime Rechte und die Würde der chinesischen Staatsbürger zu gewährleisten“, hieß es.

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