Rätsel um Ultrafeinstaub gelöst


Winzige Staubteilchen: Flüchtige organische Verbindungen aus Autoabgasen scheinen eine wesentliche Quelle von Ultrafeinstaub zu sein. Wie Experimente zeigen, entstehen diese winzigen Partikel unter dem Einfluss des Sonnenlichts aus bestimmten Kohlenwasserstoffen. Das Spannende: Ausgerechnet hohe Konzentrationen gröberen Feinstaubs behindern die Bildung dieser kleineren und besonders schädlichen Teilchen in der Luft.

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Autoabgase tragen erheblich zur Ultrafeinstaub-Belastung in der Stadt bei. © ssuaphoto/ istock

Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub: In letzter Zeit zeichnet sich ab, dass vor allem die sehr kleinen Teilchen in der Luft große Folgen haben können. Diese sogenannten ultrafeinen Partikel haben einen Durchmesser von maximal 50 Nanometern und entstehen bei natürlichen Prozessen wie Vulkanausbrüchen oder Waldbränden, aber auch durch Menschenhand. So gehören beispielsweise Automotoren, Heizungen und moderne Kohlekraftwerke zu den Emittenten.

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