Bekehrung, Bibelfrömmigkeit und Gebet: Evangelikale in Deutschland

MegaKirche Stuttgart

Sie setzen auf Emotionalität, pflegen eine lebendige Christusbeziehung und spüren den Heiligen Geist: Evangelikale haben auch in Deutschland zunehmend Erfolg. Gleichzeitig schlägt der Bewegung Skepsis entgegen. Einst wurde sie von der katholischen Kirche gar als Sekte bezeichnet.

Gabriele Höfling | katholisch.de

Eine persönliche, enge Jesusbeziehung, verbunden mit intensivem Glaubensleben und einem Verständnis der Bibel als absolute Autorität — das sind einige Merkmale, die die Spiritualität von Evangelikalen prägen. Die, Bewegung die den USA besonders stark ist, hat inzwischen auch in Deutschland zunehmend Anhänger: Allein unter dem Dach der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) haben sich rund 1,3 Millionen Gläubige zusammengefunden — Tendenz steigend.

Auch Katholiken fühlen sich angezogen

Eine Übersicht über die Landschaft der Evangelikalen in Deutschland zu bekommen, ist allerdings gar nicht so einfach. Eine große Zahl unterschiedlicher Gruppen mit einer weiten Brandbreite von Theologie und Frömmigkeit fällt darunter. „Wenn von den Evangelikalen gesprochen wird, kann sehr unterschiedliches gemeint sein“, bringt es Reinhard Hempelmann in einem Info-Flyer auf den Punkt. Er war bis 2019 Referent für Evangelikalismus an der „Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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