Afrikanische Schweinepest: Warum Forscher vor dem Einsatz eines Impfstoffs warnen

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Millionen Schweine sind der Afrikanischen Schweinepest bereits zum Opfer gefallen. Länder wie Deutschland haben sich mit Quarantäneplänen vorbereitet. Besser wäre ein Impfung – doch Forscher warnen vor ihrem Einsatz.

Roland Knauer | WELT

Es ist eine Warnung, und sie klingt erst einmal sperrig: „Der Wettlauf bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Afrikanische Schweinepest könnte umfassende Tests zu seiner Wirksamkeit und Sicherheit überschatten“, schreiben Dolores Gavier-Widén und Karl Ståhl vom schwedischen Nationalinstitut für Tiermedizin in Uppsala sowie Linda Dixon vom Pirbright-Institut im englischen Woking im Fachjournal „Science“. Hinter diesem Satz steckt der sehr eindeutige Hinweis: Lasst die Finger von einem Impfstoff, solange dieser nicht ausreichend untersucht wurde. Er könnte die Gefahr der Seuche sonst erhöhen.

Es geht um den Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest, die seit Jahren Schweinebauern auf der ganzen Welt in Unruhe versetzt. Der Erreger ist zwar für Menschen völlig ungefährlich, tötet aber in wenigen Tagen die meisten Haus- und Wildschweine, die sich angesteckt haben.

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