Papst appelliert an kirchliche Amtsträger: „Keine Demut ohne Demütigung“


Kirchliche Amtsträger müssen nach Worten des Papstes auch Demütigungen ertragen. „Es gibt keine Demut ohne Demütigung“, sagte Franziskus bei der Messe in seiner Residenz Santa Marta an diesem Freitag.

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Wer mit einem Amt angebe, folge weltlichem Denken. Auch Geistlichen könne die Versuchung des Karrierismus widerfahren, indem sie sich über selbstempfundene Ungerechtigkeiten, Demütigungen oder Unerträglichkeiten beschwerten. Mit einer solchen Haltung sei ein Hirt „kein Jünger Jesu“, so der Papst laut „Vatican News“.

Unmut durch Personalentscheidungen

Franziskus selbst hatte durch Personalentscheidungen in den vergangenen Wochen in Kurienkreisen teils Unmut ausgelöst, etwa durch die Versetzung des 73 Jahre alten Kardinals Fernando Filoni von der Spitze der machtvollen Missionskongregation oder die Umverteilung der Aufgaben von Kurienerzbischof Georg Gänswein, bisher Protokollchef des Papstes.