CDU-Politiker gegen Klarnamenspflicht in sozialen Netzwerken


Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings (CDU), ist gegen eine Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken. „Ich bin nicht der Auffassung, dass wir eine generelle gesetzliche Rechtspflicht zur Offenlegung von Klarnamen oder zur Aufhebung von Anonymität brauchen“, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstag).

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Stattdessen brauche es gegen Hass und Hetze im Internet „eine Kultur der Offenheit und des offenen Umgangs miteinander“.

„Sich hinter Phantasienamen zu verbergen, verträgt sich nicht mit einer ernsthaften politischen Streitkultur in einer freiheitlichen Gesellschaft“, betonte Krings. Wenn Kommunikationsplattformen die Angabe der echten Namen ihrer Teilnehmer verlangten, verdiene das nicht Kritik, „sondern ist ein Zeichen der Seriosität“.

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