Coronavirus: Zahl der Todesopfer übertrifft Sars-Pandemie


Die Zahl der Corona-Fälle in China steigt stetig an. Mit ihnen auch die Todesopfer: Weltweit sind bislang 813 Menschen an dem Virus gestorben. Die Bundesregierung hat entschieden, weitere deutsche Staatsbürger aus der schwer vom betroffenen Millionenstadt Wuhan auszufliegen. Etwa 20 Rückkehrer werden am Sonntag in Berlin erwartet.

Süddeutsche Zeitung

Blumen und eine Zeichnung erinnern an den ebenfalls am Coronavirus verstorbenen Arzt Li Wenliang – der als Erster vor dem Virus gewarnt hatte. Foto: AFP

Die Zahl der Todesopfer durch das neue Coronavirus hat die der Sars-Pandemie vor 17 Jahren überstiegen. Mit 89 neuen Fällen der Lungenerkrankung, die Chinas Gesundheitsbehörde am Sonntag bestätigte, erhöht sich die Gesamtzahl der Opfer weltweit auf 813. An dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (Sars) waren 2002/2003 laut WHO 8096 Menschen erkrankt und 774 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen durch das neue Coronavirus stieg am Sonntag in China um weitere 2656 auf 37 198 Fälle. Außerhalb Chinas sind bislang mehr als 300 bestätigte Infektionen bestätigt.

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