Bertram Meier: Union soll für muslimische Kandidaten offen sein


Der künftige Bischof von Augsburg, Bertram Meier, ist für die Aufnahme von Nicht-Christen in die Unionsparteien – nicht nur aus Gründen der besseren Integration. Meier äußerte sich auch dazu, wie sein Bistum Missbrauchsopfer entschädigen wolle.

katholisch.de

Der künftige Bischof des Bistums Augsburg, Bertram Meier, hat alle Parteien und insbesondere die Union aufgerufen, sich stärker für muslimische Kandidaten zu öffnen: „Es müssen sich nicht alle taufen lassen, wenn sie christliche Werte gutheißen. Wenn ich nichtchristliche Kandidaten nicht zulassen möchte, muss ich mich fragen lassen: Will ich, dass in Deutschland eine muslimische Partei entsteht?“, sagte Meier der „Augsburger Allgemeinen“ vom Samstag. Ihm sei eine Öffnung der C-Partei auch für Muslime lieber, „und es ist auch besser für die Integration“, betonte er. „Mir ist es wichtig, wenn jemand in einer C-Partei ist, dass er dann auch versucht, die mit dem C verbundenen Werte zu akzeptieren und auch in seinem politischen Handeln voranzubringen.“

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