Griechenland: Flüchtlingen soll nur noch befristet Asyl gewährt werden

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Die neue konservative Regierung Griechenlands verschärft weiter ihre Asylgesetzgebung. Unter anderem sollen Flüchtlinge nur noch zeitlich befristet Asyl erhalten. In Deutschland fordern Aktivisten, Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern zu holen.

WELT

Auf Lesbos hausen Migranten in provisorischen Lagers unter unmenschlichen Zuständen Quelle: dpa/Angelos Tzortzinis

Griechenland will Flüchtlingen nur noch für die Dauer von drei Jahren Asyl gewähren. Es werde kein unbefristetes Asyl geben, sagte Migrationsminister Notis Mitarachi der Zeitung „To Vima“ am Sonntag. Änderten sich die Voraussetzungen in einem Herkunftsland, könne das Asyl „nicht verlängert“ werden. Die neue konservative Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis verschärft ihre Asyl- und Aufenthaltsverfahren für Flüchtlinge damit noch weiter.

„Es ist schwierig, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu integrieren“, erklärte Mitarachi den Schritt der Regierung. Sein Land habe seit dem Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 rund 40.000 Menschen Asyl gewährt, sagte Mitarachi.

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