Soziale Netzwerke: Medienanstalten fordern mehr Regulierung


Ein Gutachten im Auftrag der EU empfiehlt schärfere Regeln für soziale Medien im Umgang mit Fake-Accounts und Werbung. Die Landesmedienanstalt NRW sieht bisher sogar ein „Systemversagen“.

Svea Eckert, Felix Mannheim, Marc Steinhäuser | tagesschau.de

Es sind deutliche Worte, mit denen vier Landesmedienanstalten Alarm schlagen: Die Plattformen Facebook, Twitter und Google würden ihre eigenen Selbstverpflichtungen nicht einhalten, die sie gegenüber der Europäischen Union abgegeben haben. In einem vertraulichen Monitoring für die EU-Kommission, das NDR und WDR vorliegt, empfehlen die Medienanstalten deshalb weitreichendere Regulierungsmaßnahmen für soziale Netzwerke.

Die bisherige Selbstregulierung der Plattformen sei „weder effektiv noch verhältnismäßig“, heißt es in dem Gutachten. Man könne hier „durchaus von einem Systemversagen sprechen“, befindet Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).

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