Starkregen und Zyklon löschen mancherorts die Buschfeuer, führen jedoch auch zu Überschwemmungen


Ein Ende der seit Monaten anhaltenden Buschbrände, die vor allem den Südosten Australiens heimsuchen, ist trotz vorübergehender Unwetter weiter nicht in Sicht.

Gian Andrea Marti | Neue Zürcher Zeitung

Bei solch starken Böen nutzt der Schirm dieser Dame am Sonntag in Sydney auch wenig. Gewisse Australier freut dies jedoch: wenigstens sind dank des Starkregens einige der Buschbrände gelöscht. 

Starke Regenfälle löschen in Teilen Ostaustraliens Buschbrände und verursachen im Westen Überflutungen. In einigen Gegenden des südöstlichen Gliedstaats New South Wales, das seit Monaten von verheerenden Feuern heimgesucht wird, habe es binnen 24 Stunden bis zu 250 Millimeter geregnet, teilte die Wetterbehörde am Sonntag (9.2.) mit. In vier Vororten im Norden und Südwesten Sydneys ordneten die Behörden bis Sonntagabend wegen Hochwassergefahr die Evakuierung Tausender Häuser an. Der Katastrophenschutz von New South Wales hat nach eigenen Angaben seit der Beginn der Regenfälle am Mittwoch auf mehr als 3300 Hilfsanfragen reagiert. Am Samstagabend (8.2.) hatte der Zyklon «Damien» Westaustralien heimgesucht, dies mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 km/h. 

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