Bischöfe würdigen Marx nach Rückzug als DBK-Vorsitzender


Reinhard Marx wird nicht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz antreten. Viele seiner Amtsbrüder und andere Kirchenvertreter haben mit Bedauern, aber auch mit Verständnis für die Entscheidung reagiert.

katholisch.de

Die deutschen Bischöfe haben mit Bedauern und Respekt auf die Entscheidung von Kardinal Reinhard Marx reagiert, nicht mehr für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zu kandidieren. Als „sehr verständlich und überzeugend“ bezeichnete der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann den Entschluss des Münchner Kardinals. Sie verdiene großen Respekt, so Wiesemann. Marx habe die Bischofskonferenz „souverän durch schwierige Jahre des gesellschaftlichen und kirchlichen Umbruchs geführt“, so Wiesemann. „Für sein außerordentliches Engagement danke ich ihm ausdrücklich.“ Die Herausforderung zur Erneuerung und Reform der katholischen Kirche sei Marx entschlossen angegangen. 

Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr bedauerte die Entscheidung von Kardinal Reinhard Marx. „In alles anderen als einfachen Zeiten hat der Münchner Erzbischof die Deutsche Bischofskonferenz sehr gut in der Öffentlichkeit vertreten“, erklärte er. Kardinal Marx habe „wichtige Impulse für Kirche und Gesellschaft geliefert und zudem noch etliche Aufgaben in der Weltkirche übernommen“.

weiterlesen