Große Männer haben ein geringeres Demenzrisiko


Überraschendes Phänomen: Das Demenzrisiko lässt sich möglicherweise auch an der Körpergröße ablesen. Eine Studie hat nun bestätigt, dass große Menschen im Alter seltener an Alzheimer und anderen Demenzen erkranken. Demnach haben Männer, die im jungen Erwachsenenalter sechs Zentimeter größer sind als der Durchschnitt, ein zehn Prozent verringertes Risiko. Ob dies auch für Frauen gilt, ist noch unklar.

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Erstaunlicherweise gibt es bei Männern einen Zusammenhang zwischen der Körpergröße und dem Risiko, später an Demenz zu erkranken. © phonlamai, leremy/ iStock

Unsere Körpergröße hat einen größeren Einfluss auf unser Leben, als man gemeinhin vermutet. Studien zeigen, dass große Menschen seltener an Haarausfall und Diabetes leiden. Allerdings stoßen sie sich erfahrungsgemäß öfter den Kopf, und sie erkranken häufiger an Krebs, da sie mehr Körperzellen besitzen und damit auch das Risiko einer krankmachenden Mutation steigt.

Daneben zeichnete sich in früheren Studien bereits ein weiterer Zusammenhang ab: Männer, die schon als junge Erwachsene größer als der Durchschnitt sind, erkranken offenbar seltener an Alzheimer. Dabei blieb aber unklar, ob nicht auch andere Einflussfaktoren für diese Korrelation verantwortlich sein könnten.

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