Kosmetik-Inhaltsstoff: Parabene fördern kindliches Übergewicht


Folgenreiche Belastung im Mutterleib: Nutzen Schwangere Paraben-haltige Kosmetik, könnte das ihrem Nachwuchs schaden. Denn wie eine Studie zeigt, erhöht die vorgeburtliche Belastung mit Butylparaben das Risiko für Übergewicht im Kindesalter. Schuld daran könnten durch das Umwelthormon ausgelöste epigenetische Veränderungen sein. Butylparaben wird häufig in Hautcremes, Make-Up und Co als Konservierungsmittel eingesetzt.

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Kommen Ungeborene im Mutterleib vermehrt mit Butylparaben in Kontakt, steigt offenbar ihr Risiko für späteres Übergewicht. © Janulla/ thinkstock

Parabene werden in zahlreichen Alltagsprodukten vor allem als Konservierungsmittel eingesetzt. In letzter Zeit sind diese Verbindungen jedoch zunehmend in die Kritik geraten. Denn Studien legen nahe, dass bestimmte Parabene als sogenannte endokrine Disruptoren wirken. Das bedeutet: Sie verhalten sich hormonähnlich und können daher in den Hormonhaushalt von Mensch und Tier eingreifen. Als Folge kommt es womöglich zu Entwicklungs- und Fortpflanzungsstörungen oder anderen gesundheitlichen Problemen.

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