Sohn eines Priesters verklagt Vater und Erzbistum Paderborn: Es geht um einen symbolischen Betrag


Jahrelang hat ein Priester aus dem Erzbistum Paderborn die Anerkennung einer Vaterschaft verweigert. Nun hat ihn sein Sohn vor dem Landgericht Paderborn auf Erstattung von Auslagen und Prozesskosten verklagt.

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Die Kosten in Höhe von rund 34.000 Euro seien wegen der Lügen des Priester entstanden, sagte der Sohn, ein Computergrafiker aus Düsseldorf laut mehrerer Medien (Donnerstag) in der Verhandlung. Die wolle er von dem Geistlichen oder dem Erzbistum als Dienstherren zurückhaben.

Verhältnis zu einer 19-Jährigen

Der inzwischen 84-jährige Geistliche, der nicht persönlich an der Verhandlung teilnahm, soll nach den Angaben als Vikar in Polen ein Verhältnis zu einer damals 19-Jährigen begonnen haben, wie es hieß.

Der gemeinsame Sohn, der 1989 nach Deutschland übersiedelte, kämpfte jahrelang vor Gerichten, um die Vaterschaft des Priesters feststellen zu lassen. 2016 musste sich der Geistliche einem Vaterschaftstest unterziehen, der ihn zu 99,9 Prozent als leiblichen Vater des Computergrafikers auswies.

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