Kirche mischt bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit: Podium zu atomarer Abrüstung mit Reinhard Marx


Bei der Münchner Sicherheitskonferenz war die Kirche bisher nur Zuschauer. Eine transatlantische Koalition von Bildungsträgern hat sich formiert, um das zu ändern. Ihr erster Beitrag wartet mit prominenter Besetzung auf.

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Wenn die Einflussreichen der Welt jedes Jahr im Februar drei Tage in München Fragen von Krieg und Frieden erörtern, lässt sich im Publikum regelmäßig Kardinal Reinhard Marx ausmachen. Er hat es ja nicht weit. Das Tagungshotel „Bayerischer Hof“ ist nur einen Katzensprung von seiner Dienstwohnung entfernt.

Podiumsdiskussion mit Kardinal Marx

An diesem Donnerstag wird der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz erstmals selbst eine Podiumsdiskussion bestreiten. Seine Gesprächspartner sind zwei ehemalige Außenminister, Joschka Fischer und die US-Amerikanerin Madeleine Albright. Es geht um ein Thema, das derzeit wenig Fürsprecher hat in der internationalen Politik: atomare Abrüstung.

Es war Papst Franziskus, der zuletzt in beispielloser Schärfe Bau und Besitz von Atomwaffen als unmoralisch verurteilte. Für seinen Appell, Frieden ohne solche Waffen zu schaffen, nutzte Franziskus im vergangenen November einen Besuch im japanischen Hiroshima, also den Ort des ersten Atombombenabwurfs der Geschichte. „Little Boy“ nannten die Amerikaner die Bombe zynisch, die am 6. August 1945 explodierte.

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