Münsteraner Generalvikar: Keine Leitungspositionen für AfD-Mitglieder


Dürfen AfD-Mitglieder in der Kirche Leitungsaufgaben übernehmen? Im Bistum Münster nicht, sagt Generalvikar Klaus Winterkamp. Die Positionen der Partei seien mit dem kirchlichen Sendungsauftrag nicht vereinbar.

katholisch.de

Das Bistum Münster schließt kirchliche Leitungsaufgaben für AfD-Mitglieder aus. „Ich halte es für unmöglich, dass eine Leiterin einer Kindertageseinrichtung, ein Referent im Bischöflichen Generalvikariat oder ein Caritas-Geschäftsführer aktives AfD-Mitglied sein kann“, erklärte Generalvikar Klaus Winterkamp laut einem Bericht des Münsteraner Online-Portals „Kirche-und-Leben.de“ (Donnerstag). Er könne jedoch nicht sagen, ob eine derartige Unvereinbarkeit für alle kirchlichen Beschäftigungsverhältnisse gelten könne. Winterkamp äußerte sich vor Mitarbeitervertretungen karitativer und kirchlicher Einrichtungen in Haltern (Kreis Recklinghausen).

Der Generalvikar begründete seine Aussagen mit der nach seiner Ansicht demokratie- und menschenverachtenden Politik von Teilen der AfD. Ein aktives Eintreten für die AfD widerspricht laut Winterkamp den Grundwerten des christlichen Menschenbilds und damit dem „Sendungsauftrag“ der Kirche.

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