US-Pfarrer Bucci und sein Feldzug gegen Abtreibungsbefürworter: Don Camillo und Peppone in Rhode Island – nur böser


Don Camillo und Peppone haben Nachahmer im wirklichen Leben gefunden. Im US-Bundesstaat Rhode Island leisten sie sich einen Schlagabtausch, der landesweit Aufmerksamkeit findet. Doch der Ausgang könnte bitterer werden.

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Pfarrer Richard Bucci (72) lässt keinen Zweifel daran, was er von dem neuen Gesetz hält, das die Abgeordneten des Neuengland-Staates Rhode Island im Juni 2019 beschlossen haben. Der im Juni 2019 verabschiedete „Reproductive Privacy Act“ sei ein schwerer Verstoß gegen die katholische Lehre und ein Angriff auf das menschliche Leben. Wer daran mitgewirkt habe, verdiene nicht, die Heilige Kommunion zu empfangen.

Gegen den erbitterten Widerstand der Kirche hatte der Senat von Rhode Island das Gesetz gebilligt. Es erleichtert Frauen Zugang zu Abtreibung und Verhütungsmitteln, schützt Ärzte vor Klagen und entbindet von der Verpflichtung, den Ehemann vor einem Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Das Gesetz, so die Befürworter, setze eigentlich nur das Urteil des US-Verfassungsgerichts „Roe v. Wade“ von 1973 um, das Abtreibung im Grundsatz legalisierte.

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