«Klimahysterie!», «Klimapropaganda!» – was Klimaforscher zu den häufigsten Argumenten von Skeptikern sagen

Bild von Jean Luc Krogmann auf Pixabay

Der Klimawandel ist umstritten. Nicht in der Wissenschaft, dafür aber umso mehr bei Teilen der Bevölkerung. Wir haben die häufigsten Argumente der Klimawandel-Skeptiker gesammelt und zwei Klimaforschern vorgelegt.

Gabriela Dettwiler | Neue Zürcher Zeitung

Mit den «Fridays for Future»-Demonstrationen hat die Klimawandeldebatte weiter an Brisanz gewonnen. Skeptiker, Leugner sowie sogenannte «Warmisten» und Alarmisten geben sich in Kommentarspalten von Social-Media-Plattformen die Klinke in die Hand. Auch die NZZ stellt bei den Diskussionen auf Facebook und in den Leserdebatten fest, dass der Klimawandel immer noch viele Fragezeichen aufwirft. Die kontroversen Reaktionen auf den jüngsten Facebook-Post der NZZ zur Klimadebatte zeigen dies exemplarisch (siehe unten). Die Streitfragen sind meist dieselben. Die Argumente der Diskussionsteilnehmer allerdings auch. 

Von beiden Seiten wird die NZZ mit Vorwürfen konfrontiert: Die Klimawandel-Skeptiker werfen uns Einseitigkeit vor; die Befürworter beklagen, dass wir eine Plattform für Falschinformation bieten. Zuerst sei hier festgehalten: Für uns ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, weshalb wir auf unserer Facebook-Seite und in den Leserdebatten nur in Ausnahmefällen Kommentare löschen. Wir ziehen es vor, mit Argumenten, Hinweisen und Nachfragen zu reagieren. Trotzdem haben wir uns dazu entschieden, die häufigsten und beliebtesten Argumente der Klimawandel-Skeptiker zu sammeln und mit zwei Klimaforschern zu besprechen.

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