Neuer Johnson-Berater tritt wegen „altem Online-Kram“ zurück

Bild von Adam Derewecki auf Pixabay

  • In Großbritannien ist ein umstrittener Berater von Premier Boris Johnson nach dem Auftauchen rassistischer Online-Kommentare zurückgetreten.
  • Der Mann hatte dafür argumentiert, Angehörige der Unterschicht sollten zu Verhütung verpflichtet werden. Außerdem hatte er behauptet, Schwarze in den USA hätten häufiger einen niedrigen IQ als Weiße.
  • Boris Johnson wollte sich nicht zu den Ansichten seines Beraters äußern, sein Sprecher sagte, Johnsons Standpunkte seien „bekannt und dokumentiert“.

Süddeutsche Zeitung

Premierminister Boris Johnson und sein engster Berater Dominic Cummings verlassen Johnsons Amtssitz in der Downing Street Nummer 10. Foto: REUTERS

Der britische Premierminister Boris Johnson ist einen erst vor kurzem angeheuerten Berater schon wieder los. Der Mann namens Andrew Sabisky erklärte am Montag seinen Rücktritt, nachdem Kommentare von ihm bekannt geworden waren, in denen er eine verpflichtende Verhütung ab der Pubertät gegen ungewollte Schwangerschaften vorschlug. Nicht nur die Opposition, sondern auch Abgeordnete der Regierungspartei hatten seinen Rauswurf gefordert. Wie Johnson selbst zu dem Fall steht, wollte sein Sprecher nicht sagen.

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